Österreichs Digital Marketing Gipfel

Werbeplanung.at Summit 10 am 15./16. Juli 2010
21. Juli 2010

Heute kam per Mail der Fragebogen, mit der Bitte um Feedback, wie’s gefallen hat und was man besser machen könnte. Oder sollte. Eine gute Gelegenheit, nochmals auf den Werbeplanung.at Summit 10 zurückzublicken, der letzten Donnerstag und Freitag (15./16. Juli 2010) in der Wiener Hofburg über die Bühne ging.

Zum zweiten Mal lud der Medienwirtschaftverlag (Martin Staudinger, Bernd Platzer) zu einem österreichischen Digital Marketing Gipfel, bei dem an zwei Tagen ein großer Teil jener aufs Spielfeld liefen, die hierzu im Lande Rang und Namen haben. Und bei dem so ziemlich alle Themen wenigstens gestreift wurden.

Vorweg: schön, an zwei Tagen zig Menschen getroffen, von denen ich sonst nur Tweets und Statusmeldungen lese, zahlreiche nette Gespräche geführt – allein dafür hat es sich gelohnt, zwei Tage zu investieren.

Summit 10 startete mit Clara Shih, der Autorin von “The Facebook Era”, die mit ihrer Keynote das Feld bereitete, auf das, was kommen sollte, einstimmte. Shih prognostizierte ein Zusammenwachsen von Social Media Marketing und CRM. Als Währung bot sie den Social Customer Lifetime Value.

Armin Wolf moderierte mit dem “Werbegipfel” ein Diskussionsformat, dass der Frage nachging, welche Marketinggrundsätze weiter Gültigkeit haben werden. Naturgemäss war hier die Diskussion selbst das Ziel, nicht deren Conclusio. Ähnlich auch Wolfs zweiter Auftritt, beim “Medien- und Vermarktergipfel”. Wann werden die Werbe-Spendings für Online Print überholen? (Dass es so kommen wird, stellte eigentlich niemand in Frage. 2016 wäre meine Prognose. Aber in Wahrheit ist’s wohl egal.)

Die parallel laufenden Themen-Panels zeigten unterschiedliche Gesichter. In manchen Fällen erwies sich die Kombination aus “Event-Partner = Themenslot = Best-Practice-Beispiel” als tückisch und der Vortrag glitt ins werbliche. Und ja, vielleicht sollte man das für Summit 11 klarstellen: Niemanden interessiert’s was ein Unternehmen kann. Spannend ist, was es gelernt hat, was es weiß.

Die Fragebogenbenotung fiel trotzdem gut aus. Die “Little Big Stars”, die spannende Runde der österreichischen Start Ups, und Trendguru Peter Wippermann holten die Kartoffeln aus dem Feuer.

Ernst Demmel

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