
Wo ein Barcamp ist, da finden sich auch Digital Addicts ein. Und wenn “the next web” das Thema ist, zieht dies Netural-Designer und -Entwickler naturgemäß besonders an.
So auch zwischen 23. bis 25. März, wo der Studiengang Multimedia-Technologie der Fachhochschule Salzburg bereits zum dritten Mal zu einer “Unkonferenz” nach Puch Urstein eingeladen hat. Vortragende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz brachten einen Hauch Internationalität unter das mehrheitlich studentische Publikum. Talks zu HTML5, Frontend Development, User Experience und Interaction Design fanden eine interessierte Zuhörerschaft.
Die e-Sport-Legende Volker Heinrich, ehemaliger Programmleiter des deutschen Senders GameTV, beleuchtete Browser-Games sowohl historisch, als auch aus Marketing-Perspektive, und präsentierte einen Einblick in die unübersichtliche, von den privaten Fernsehstationen dominierte, Webgame-Landschaft.
Den simplen Titel “User Experience – 12 Tipps” gab Daniel Höller seinem frischen und fesselnden Vortrag über jene einfachen Grundregeln, denen jeder Designer und Entwickler ohne Zögern folgen sollte. Spannend (und unterhaltsam) auch ein Live-Usability-Test des Teams von Simplease – am lebenden Subjekt, sprich: User und potentiellen Kunden. Das Objekt: eine in die Jahre gekommene Carsharing-WebSite. Für das Ausarbeiten der Verbesserungsvorschläge wurde das Publikum miteingebunden.
Das 6-Minuten-Schnelldurchlaufformat “Lightning Talks” lud ein, Herzensangelegenheiten in gebotener Kürze auf den Punkt zu bringen. Das Publikum lernte – recht kompakt – über das “Goal Buddy”-Prinzip oder wie sich NGO’s wie Greenpeace vernetzen und Mobile Devices fürs Fundraising einsetzen.
Stark vertreten und kommunikativ zeigten sich die Frontend-Programmierer mit Inputs zu WebGL (= Flash-freies 3D, das im Browser läuft), CSS3 und SASS. Die Netural-Entwickler Roswitha Wallner und Stefan Baumgartner punkteten bei den zahlreichen Interessierten mit “Bitte warten – Performance-Optimierung von WebSites und Web-Apps” und “HTML5 auf Mobile Devices”.
Und wie bei jedem Barcamp, auch in Salzburg das eigentlich Wichtigste: persönliche Kontakte pflegen. Für Studenten, die Möglichkeit, auf Professionals zu treffen – und umgekehrt. Sich abseits des “Daily Business” mit Themen auseinandersetzen, für die sonst gern die Zeit nicht bleibt. In diesem Punkt waren sich dann alle einig: ein Wochenende ist schön, aber zu wenig …
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