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Modernes Badezimmer mit türkis gemusterter Fliesenwand, rundem Spiegel und schwebendem Waschtisch aus Holz. Dezente Lichtpunkte und vernetzte Linien überlagern das Bild und symbolisieren digitale Vernetzung.

HOLTERKI-Potenzialanalyse

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HOLTER KI Potenzialanalyse

Netural führte für HOLTER eine mehrstufige KI-Potenzialanalyse durch, die eine fundierte Roadmap für die KI-Transformation des Unternehmens lieferte.

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HOLTER ist ein eigentümergeführter Sanitär- und Heizungsgroßhandel mit Sitz in Wels und 25 Standorten in Österreich und Deutschland.

Branche
Großhandel
Lösungen
KI-Strategie & -Beratung
Agentic AI & Prozessautomatisierung

HOLTER ist ein österreichischer Sanitär- und Heizungsgroßhändler, der seit 1873 dazu beiträgt, dass Menschen sich in ihrem Zuhause rundum wohlfühlen. Das Unternehmen setzt auf maßgeschneiderte Lösungen und qualitativ hochwertige Services – von der ersten Inspiration und persönlichen Beratung bis hin zur ganzheitlichen Planung für das gesamte Haus. Um den hohen Ansprüchen von Kunden und Fachpartnern gerecht zu werden und interne Prozesse kontinuierlich zu optimieren, beschäftigt sich HOLTER intensiv mit innovativen digitalen Lösungen und KI.

Auftrag & Durchführung

Um die KI-Transformation einzuleiten, trat das Team von HOLTER – für das wir bereits eine umfassende B2X-Plattform entwickeln durften – mit einem klaren Ziel an uns heran: Im Rahmen einer mehrstufigen KI-Potenzialanalyse sollten strategische Einsatzmöglichkeiten für künstliche Intelligenz identifiziert und priorisiert werden, um eine fundierte KI-Roadmap abzuleiten.

Die KI-Potenzialanalyse gliederte sich dabei in vier aufeinander aufbauende Stufen: Potenziale sammeln, bewerten, konkretisieren und deren Machbarkeit evaluieren.

Im ersten Schritt wurden die operativen und strategischen Herausforderungen verschiedener Anwender und Stakeholder eingehend analysiert. Neben der Geschäftsführung nahm dabei je ein vorab definierter Repräsentant – ein sogenannter 'Process Owner' – pro Abteilung teil. Der Fokus lag klar auf den zentralen Unternehmensprozessen: Logistik, Beschaffung, Beratung, Wissensmanagement sowie Vertrieb und Marketing.

Grafik mit dem Titel „4-Stufen-Modell“: Vier türkisfarbene Kreise sind horizontal angeordnet und durch gestrichelte Linien verbunden. Von links nach rechts stehen darin: „Potentiale sammeln“, „Potentiale bewerten“, „Potentiale konkretisieren“ und „Machbarkeit evaluieren“.

KI-Potenzialanalyse: Vorgehensweise

Im nächsten Schritt stellten wir uns die Frage, wie sich die identifizierten Herausforderungen lösen lassen. Dabei war eine KI-basierte Lösung nicht zwingend vorausgesetzt: Ebenso kamen alternative Digitalisierungsmaßnahmen – etwa die digitale Erfassung von Beratungsgesprächen – oder organisatorische Anpassungen bestehender Abläufe in Betracht. Die so entstandene Liste potenzieller Lösungen wurde anschließend mit Use Case und Technology Maps abgeglichen, wodurch zusätzliche Lösungsideen und KI-Anwendungsfälle identifiziert werden konnten.

Darauf aufbauend wurden – auf Basis des Six-Sigma-Frameworks (Details dazu finden sich in unserem Whitepaper) – systematisch die Problemgröße, der zu erwartende Mehrwert der jeweiligen Lösung sowie die Messbarkeit dieses Mehrwerts erfasst. Dieser Schritt war entscheidend dafür, welche Potenziale weiterverfolgt wurden: Nur Lösungen mit nachweislich hohem Mehrwert wurden im Detail ausgearbeitet und mit konkreten Lösungsbildern hinterlegt.

Die Ausarbeitung der Lösungsbilder erfolgte anhand eines strukturierten Potenzialsteckbriefs, der unter anderem eine fundierte Risikoeinschätzung umfasste. Ergänzend wurden die Lösungen technologisch eingeordnet und auf Basis von Studien, Fachwissen und praktischer Erfahrung eine belastbare Einschätzung zur Machbarkeit abgegeben.

Wir haben uns für die Zusammenarbeit mit Netural entschieden, weil wir wussten, dass wir keine generische KI-Analyse erhalten, sondern eine Auswertung, die perfekt auf unser Unternehmen und seine Besonderheiten fokussiert ist. Das hervorragende Ergebnis hat unsere Entscheidung bestätigt und uns klar vor Augen geführt, was es braucht, um die KI-Potenziale auszuschöpfen und damit unsere Produktivität entscheidend zu steigern.
Andreas Binder

Andreas Binder

Head of IT
HOLTER

Ergebnis & Recap

Im Rahmen der Potenzialanalyse identifizierten wir insgesamt mehr als 50 Potenziale für die Bereiche Logistik, Beschaffung, Vertrieb, Marketing, Beratung und Wissensmanagement. Die gewonnenen Erkenntnisse wurden kompakt aufbereitet und in eine klare Handlungsempfehlung mit konkreten nächsten Schritten überführt.

Der Prozess erstreckte sich über mehrere Wochen. Die strukturierte Vorgehensweise verhinderte dabei ein Verfallen in blinden Aktionismus und stellte sicher, dass die identifizierten KI-Lösungen zielorientiert, abteilungsübergreifend und praxisnah gedacht wurden.

Die Bandbreite der erarbeiteten Potenziale war beeindruckend: Sie reichte von GenAI-gestützter Beratungsunterstützung in den HOLTER-Badausstellungen über 'Document AI' zur intelligenten Befragung, Zusammenfassung und Bearbeitung von Dokumenten in natürlicher Sprache bis hin zu KI-gestützten Recommender-Systemen – etwa für die Generierung von Next-Best-Action-Empfehlungen im Kundenservice oder für gezielte Upselling-Hinweise im Vertrieb.

Unser Fazit?

HOLTER gilt in vielen Bereichen seiner Branche als Marktführer und Branchenprimus. Gemeinsam stellen wir sicher, dass das Unternehmen diese Spitzenposition auch im Bereich Innovation beibehält.

Die umfassende KI-Potenzialanalyse lieferte HOLTER eine solide Grundlage für zukünftige KI-Initiativen und entfachte unter den Teilnehmenden echte Begeisterung für die Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz. Wir freuen uns über die hervorragenden Ergebnisse und blicken gespannt auf die Umsetzung – allen voran die gemeinsame Entwicklung eines KI-gestützten Beratercockpits, das die Qualität und Effizienz in der Kundenberatung nachhaltig steigern wird.

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